Durch schamanische Arbeit, Rituale und Zeremonien wird es dem Menschen möglich, sich wieder mit seinen Wurzeln, mit der Erde und mit dem Geist zu verbinden. Dadurch findet er zu sich selbst und kann in Frieden mit sich und seiner Mitwelt leben.
Schamaninnen und Schamanen arbeiten an der Heilung der Seele. Die Krankheit der Seele wirkt sich nicht nur hinderlich auf ein erfülltes Leben aus, sondern oft auch symptomatisch auf Verstand, Herz (Gefühl) und Körper. Krankheiten entstehen als Hilferuf der kranken Seele - unverstanden durch die moderne Medizin, für die es die Seele nicht gibt.Die alte Medizin (Ethnomedizin) geht weit über den Rahmen der westlichen Wissenschaft hinaus. Der eingeschränkte Definitionsrahmen von Beweisbarkeit und Wiederholbarkeit ist ungeeignet für das Verständnis heilerischer Arbeit alter Kulturen, deren Wissen durch Jahrtausende gewachsen, angewandt und praktiziert wurde und auch noch praktiziert wird. Dieses Wissen wurde im Laufe der Zeit geschaffen. Die Sinnhaftigkeit und Wirksamkeit der Ethnomedizin beweist sich alleine dadurch, dass sie sich überall auf der Welt entwickelte und viele Zeiten überdauerte.
Vor 20 Jahren erklärte die WHO, die Weltgesundheitsorganisation der UNO, dem Schamanismus gebühre die gleiche Bedeutung wie der westlichen Medizin...

Rückholung von Seelenanteilen:
Im schamanischen Sinne können wir, ausgelöst durch einen psychischen und / oder seelischen Schock, (z. B. Trennung, plötzlicher Verlust eines geliebten Menschen, Kindheitstrauma, Missbrauch, Selbstmordversuch ...), einen Teil unserer Seele verlieren. Jemand, der einen Seelenverlust erlitten hat, fühlt sich immer wieder mal leer und ausgelaugt, will in einem bestimmten Bereich des Lebens nicht erwachsen werden oder es fehlt ihm oder ihr das Gefühl für die Sinnhaftigkeit des Lebens. Körperliche Auswirkungen treten oft durch Krankheiten auf. Schamanische Heilarbeit besteht darin, den verlorenen Seelenanteil wieder zurück zu holen. Hierzu versetzt sich der Schamane mit der Trommel in eine Trance und reist in die Anderswelt/en, um den verlorenen Seelenanteil aufzusuchen. Ziel ist es, den verlorenen Anteil heim zu bringen und ihn der Seele des Klienten einzuhauchen. Jetzt beginnt die Arbeit des Klienten, denn der zurückgeholte Seelenanteil will integriert werden. Auch hierbei steht der Schamane begleitend zur Seite und hilft, wenn er darum gebeten wird. Ein Schamane heilt also auf der seelischen Ebene des menschlichen Seins. Dies wirkt auf die darunter liegenden Ebenen (Psyche/emotionales Bewußtsein und Körper).

Energetisches Räuchern:
Bereits seit Jahrtausenden wird das Räuchern zur atmosphärischen Reinigung angewendet. Jeder kennt den Ausdruck "dicke Luft". Dieser Ausdruck findet Verwendung bei schlechter Stimmung, ist spürbar nach Streit, bei Hass, Angst und Trauer. "Dicke Luft" wird verbreitet durch energetisch negative Schwingungen, die im Raum hängen bleiben. Räuchern kann diese negativen Schwingungen auflösen.
Energetische Strukturen - egal ob es sich um negative oder positive handelt - können sich nicht nur auf Menschen, sondern auch auf Räume und Gegenstände beziehen. Fast immer kommen diese Energien von einzelnen Menschen oder Menschengruppen. Sie verschwinden nicht von alleine, sondern werden übertragen, bleiben in Räumen hängen oder auch an Menschen und Gegenständen.
Das Räuchern entfernt Energien mit negativem Einfluss auf Menschen, Räume und Gegenstände. Schädliche Energien werden neutralisiert.

Energetisches Räuchern ist also empfehlenswert, z. B.
- bei Bezug einer neuen Wohnung oder eines neuen Büros (um evtl. vorhandene negative Schwingungen des Vormieters zu beseitigen)
- nach Streit mit dem Partner, dem Arbeitgeber oder auch den Arbeitskollegen
- nach dem Tod eines Familienmitgliedes
- uvm.
Mitakuye Oyasin - Einssein mit allem!